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aktualisiert am 14.11.2020

14.11.2020

 

 

Über-Mittag-Betreuung für Erstklässler im neuen Container

 

Mehr Platz in bester Lage

Füchtorf - Schulleiterin Marlies Borisch ist begeistert vom hellen Pavillon auf ihrem Schulhof. Von ihr aus könne das praktische Schmuckstück für die Über-Mittag-Betreuung dort zur Dauer-Einrichtung werden. Von Michèle Waßmann

 

 

Hildegard Kreimer unterstützt Lukas (l.) und Jonas bei den Hausaufgaben.

 

Hildegard Kreimer unterstützt Lukas (l.) und Jonas bei den Hausaufgaben. Foto: Michèle Waßmann

 

 

 
 

Erleichterung und Entlastung auf breiter Front bringt der Container, in dem die Füchtorfer Erstklässler seit dieser Woche mittags betreut werden können. Beim Umzug packten die Jungen und Mädchen tatkräftig mit an. Das Spielzeug von Steckspielen, über Bücher bis hin zu Stelzen räumten sie ordentlich in Schrank und Regale. Das schwere Mobiliar hatte derweil Hausmeister Thomas Kohkemper geschleppt. Begeistert sind die Erstklässler, dass es im Container auch einen Spielteppich und sogar ein riesiges graues Sitzkissen gibt. Und seit Donnerstag zeigt ihnen eine Uhr die Zeit an. Die haben sie auch ihrem Hausmeister zu verdanken, der machte aus zwei alten Modellen ein funktionierendes neues.

 

Schulleiterin Marlies Borisch ist begeistert vom hellen Pavillon auf ihrem Schulhof. Von ihr aus könne das praktische Schmuckstück dort zur Dauer-Einrichtung werden. Zum einen sehe es wirklich gut aus, zum anderen sei es bestens zu belüften und zugänglich durch die zwei Türen und verfüge sogar über zwei Rampen mit Geländer. Das sei besonders praktisch für die Anlieferung des Essens. Das bringt Gabi Querdel jeden Mittag samt Geschirr mit dem Rollwagen. Apropos Essen. Am Donnerstag servierte die Küchen-Fee Fisch mit Kartoffeln, Brokkoli und Senfsoße. Das hat nicht nur Amelia gut geschmeckt. Sie mag gerne Fisch, aber noch lieber Pizza, hat sie verraten. Der Erdbeerpudding zum Nachtisch schmeckte den Kindern besonders.

 

 

Donnerstags nehmen 31 Kinder die Über-Mittag-Betreuung in Anspruch. Dann hat Hildegard Kreimer alle Hände voll zu tun und ist zwischen 11.35 und 15 Uhr stark gefragt. Der Pavillon auf dem Schulhof erleichtert ihre Arbeit ungemein. Dadurch hätten die Kinder viel mehr Platz und ihr Spielzeug jetzt wieder immer parat. „Aber besonders gut ist die direkte Anbindung an den Schulhof“, schwärmt Kreimer. Über die Fenster könne sie die Jungen und Mädchen draußen gut im Blick behalten und zeitgleich mit anderen spielen oder die Hausaufgaben betreuen. Eine echte Entlastung nach dem wochenlangen Provisorium. Nur wenn andere Klassen auf dem Schulhof ihre Pausenzeiten haben, müssen die Erstklässler im Pavillon bleiben.

 

Die Erstklässler nutzten über Mittag den Klassenraum, in dem die Lehrer ihren Unterricht vorbereiten und ihre Materialien lagern. Da mussten die Jungen und Mädchen meist still an den Tischen arbeiten und waren in ihrem Bewegungsdrang stark eingeschränkt.

 

Zurzeit sind insgesamt 92 Kinder aller vier Jahrgänge bei der Über-Mittag-Betreuung angemeldet. Da man wegen der Corona-Pandemie nicht mehr zwei Jahrgänge zusammen betreuen darf, ist neben dem Raum- auch der Personalbedarf enorm gestiegen. Mittlerweile sind insgesamt sechs 450-Euro-Kräfte montags bis donnerstags von 11.35 bis 15 Uhr und freitags von 11.35 bis 13.30 Uhr im Einsatz. (Quelle: www.wn.de vom 14.11.2020)

 

W.E.v.Ketteler-Schule