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Rosenmontag in Füchtorf

„Sister Act“ für den großen Bruder

 

  Foto: Ulrich Lieber

 

Füchtorf - Prinz Christian II. erlebte einen grandiosen Abschluss der Session. Nach dem Umzug zur Grundschule ging es zurück zum Tie, wo es auf der Bühne wieder richtig rund ging. Denn es galt wieder einmal, die prinzlichen Paragrafen zu erfüllen, und die Füchtorfer Narren gaben ihr Bestes. Vor allem der Elferrat bekam eine Menge zu tun, denn jede Gruppe hatte Konfettikanonen dabei, und so musste immer wieder fleißig gefegt werden.

 

Von Ulrich Lieber
 
 

Pünktlich zum Beginn des frühesten Karnevalsumzuges im Münsterland fing es an zu schneien. Dicke Flocken fielen vom Himmer und begleiteten den kleinen Zug bis zur Grundschule. KFV-Präsident Daniel Benefader nahm es mit Humor: „Das ist kein Schnee, das ist Naturkonfetti“. An der Schule angekommen hatten Lehrerinnen und Schüler wieder einen Tanz – diesmal als Polonäse – vorbereitet. Der Prinz begrüßte sein Narrenvolk, und nachdem einige Orden verteilt waren, ging es mit Musik des Spielmannszuges und des Musikvereins zurück zum Tie.

 

Fotostrecke: Rosenmontag in Füchtorf 2018

Während Daniel Benefader noch die Bühne vom Wasser befreite, hatte die Sonne ein Einsehen und begleitete fortan das närrische Geschehen. Und da gab es so einiges zu sehen. Ein erstes optisches Highlight bot die Ehrengarde, die – gemäß prinzlicher Anweisung – im Hawaiihemd auf die Bühne kamen und zeigten, dass sie nicht nur Schützenfest, sondern auch Karneval feiern können. Mit einer tollen Choreographie begeisterten sie die Zuschauer und schlossen ihren fulminanten Auftritt mit mehreren großen Konfetti-Kanonen ab. Klar, dass da der Elferrat wieder an den Besen musste.

Das prinzliche Marschgetränk mussten die „Lieben 7“ zubereiten, aber sie trafen nicht so ganz den Geschmack der Tollität. Als großer Bruder verfügte Prinz Christian II., dass seine drei „kleinen Schwestern“ für ihn einen Gardetanz aufführen. Julia, Caroline und Theresa ließen sich da nicht zweimal bitten und legten als „Sister Act“ eine tolle Vorführung auf die Bühne. Dazu trugen sie als Motto auf dem T-Shirt: „Großer Bruder – Freund fürs Leben“.

Auch Prinzessin Claudia durfte sich auf einen Paragrafen freuen, denn als Mallorca-Fan fliegt sie alle zwei Jahre mit fünf Freundinnen auf die Insel. Die Freundinnen präsentierten auf der Bühne den Hit „Ich will nach Malle zurück“. Dazu waren sie noch etliche T-Shirts ins Publikum.

Niedlich wurde es auf der Bühne, als die Smarties als „Wilde Hühner“ auftraten. Die fünf- bis achtjährigen Mädchen fuhren mit der „Oma im Hühnerstall Motorrad“ und sorgten für große Freude bei den Narren. Neben den kleinen gab es aber auch die großen Hühner, und die hatten Plastikgitarren dabei, um den AC-DC-Hit „Highway to Hell“ mit dem neuen Text „Eigelb zu hell“ zu präsentieren. Beim Prinzenlotto gab es zwei richtige Einsendungen. Prinzessin Claudia loste Nikolas Tarner als Sieger. Vor dem großen Finale mit „Whats up“ dankte Prinz Christian II. für eine „schöne, geile Zeit“. (Quelle: wn.de vom 12.2.2018)


 

Schneetreiben lässt Füchtorfer Jecken kalt
 
Bild: D. Reimann
Prinzessin Claudia ist Mallefan. Ihre Freundinnen sangen ihr zu Ehren „Ich will Malle zurück“.Bild: D. Reimann
 

Und nicht nur die wusste den Anwesenden ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Auch die Einlösung der prinzlichen Paragraphen trug zur Erheiterung der Narren, die sich in der Dorfmitte versammelt hatten, bei. Nach den ersten Ständchen von Musikverein und Spielmannzug zeigten sich die Mitglieder des Kegelclubs Füchtorf-Ostbevern, dem Prinz Christian II. angehört, als Ferkel verkleidet und lösten damit Paragraph zehn ein. Freunde und Verwandte des Prinzenpaares hatten die Aufgabe, „Unsere kleine Farm“ darzustellen. Als Hühner, Landwirte und Kühe verkleidet, zeigten sie, dass mit ihnen immer zu rechnen ist. „Statt Flasche leer lieber mit den Lieben auf Wolke 7“ hieß es bei den Kegelschwestern von Prinzessin Claudia. Die Kegeldamen hatten eigens für das Prinzenpaar eine Eierlikörprobe mitgebracht.

 

Malle-Mädels

Zum schwungvollen Sister-Act kam es, als die Schwestern des Prinzen, Caroline, Theresa und Julia, ihren eigens einstudierten Rosenmontagstanz zum Besten gaben. Sie ernteten für ihren Auftritt ähnlich großen Applaus wie auch die Ehrengarde, die in bunte Hawaii-Hemden gewandet, ebenfalls eine kleine Choreographie zu Ehren ihres Prinzen einstudiert hatte. Die „Malle-Mädels“ machten Prinzessin Claudia zur Bierkönigin und die wilden Hühner rockten die Bühne anständig mit „Eigelb zu hell“ (frei nach AC DC). Zuvor hatten die kleinen wilden Hühner, die Tanzgruppe Smarties gezeigt, dass der Tanznachwuchs gesichert ist.

„Geile Zeit“

Kurz vor dem großen Finale mit What‘s up und „Ich bin nur een Schweinebuur“ verkündete Daniel Benefader den Sieger der Prinzenlotterie. Zwei Teilnehmer hätten bei ihrem Prinzentipp absolut richtig gelegen, gezogen wurde nur ein Sieger. Nikolaus Tarner darf sich auf ein ausgedehntes Frühstück bei Thumann freuen. Prinz Christian II. war sichtlich zufrieden mit sich und der Welt. „Die letzten zwei Wochen gingen so schnell vorbei“, sagte er. „Es war eine schöne, geile Zeit.“ (Quelle: die-glocke.de vom 12.2.2018)

W.E.v.Ketteler-Schule